Förderprogramme
Von anfänglichen Beratungsleistungen bis hin zur vollständigen Umsetzung: Es gibt viele mögliche Ansatzpunkte für Digitalisierungsförderungen.
Förderprogramme sind ein etabliertes Instrument und gehören zum Finanzierungsmix vieler Unternehmen. Bundes- und Landesregierungen nehmen damit konkret und aktiv Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen und Regionen, um Ihre Digitalisierungsinitiativen nachhaltig zu unterstützen.
Gerade wenn es um den Auf- und Ausbau digitaler Geschäftsmodelle geht, kann durch die Inanspruchnahme von Förderprogrammen das finanzielle Risiko erheblich minimiert werden. Selbst für die Digitalisierung nach innen – also die Rationalisierung und Optimierung von Prozessen – lassen sich die meisten Programme nutzen, sodass Unternehmen spürbar profitieren.
Es gibt in jedem Bundesland verschiedene Programme mit variierenden Schwerpunkten. Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Förderung zu finden , damit Sie Ihr Vorhaben erfolgreich umsetzen können.
Während der Potenzialanalyse erstellen wir gemeinsam ein umfassendes Stärken‑Schwächen‑Profil des Unternehmens im Zusammenhang mit Ihrem Innovationsprojekt. Zusätzlich beleuchten wir sowohl die Erfolgsaussichten als auch die zukünftige Marktfähigkeit sowie das Potenzial Ihres Projekts. Zudem wird der voraussichtliche Kapazitätsbedarf bei der Erstellung eines Realisierungskonzepts eruiert und der Finanzierungsplan aufgestellt. Hier werden bereits weitere Förderprogramme miteinbezogen. Im Benchmarking durchleuchten wir Ihre Zielgruppensegmente und finden den passenden Kanal für Ihre umsatzbringende Marktpositionierung.
Im weiteren Beratungsverlauf erarbeiten wir ein Realisierungskonzept, welches Technologien und Verfahren auf Grundlage der Marktanalysen detailliert beleuchtet und auch Kooperationsmöglichkeiten mit externen Technologiegebern sowie Kapitalgebern berücksichtigt. In Kreativworkshops befähigen wir das Unternehmen dazu, sein Innovationsmanagement aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Mit go-inno werden externe Management- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen gefördert. Leistungen dürfen nur durch autorisierte Beratungs-unternehmen, wie MeetNow!, erbracht werden.
Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks, die ihren Standort oder eine Niederlassung in Deutschland haben, weniger als 100 Beschäftigte und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. Euro vorweisen.
Gegenstand der Förderung sind externe Management‑ und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt‑ und Verfahrensinnovationen mit technologischem Potenzial in Unternehmen, die von einem autorisierten Beratungsunternehmen wie MeetNow! betreut werden.
- Für die Potenzialanalyse sind bis zu 8 Beratungstage möglich, bzw. bis zu 10 Beratungstage, wenn sachverständige Dritte mitwirken (Förderzeitraum: bis zu 3 Monate).
Für das Realisierungskonzept sind bis zu 20 Beratungstage förderfähig, bzw. bis zu 25 Tage, wenn externe Experten beteiligt sind (Förderzeitraum: bis zu einem Jahr).
Ein Beratungstag wird mit bis zu 1.100 € berechnet, wobei die Ausgaben zu 50 % förderfähig sind. Die gesetzliche Umsatzsteuer zählt nicht zu den förderfähigen Ausgaben. Sie ist vom Unternehmen auf den Gesamtbetrag der Beratungsleistung zu entrichten.
Für Unternehmen, die ihr Projekt vor allem mit Eigenmitteln finanzieren möchten, ist die Zuschussvariante der Digitalisierungsprämie Plus geeignet. Die Unternehmen beantragen den Zuschuss mit entsprechenden Unterlagen direkt bei der L Bank, die den Zuschuss dann an die Unternehmen auszahlt.
Für Unternehmen, die ihr Projekt nicht mit Eigenmitteln finanzieren können, ist die Darlehensvariante der Digitalisierungsprämie Plus geeignet. Die Unternehmen beantragen ein verbilligtes Darlehen bei der KfW und bekommen nach erfolgreicher Durchführung einen Tilgungszuschuss, der die Rückzahlung des Darlehens mindert.
Mit Digitalisierungsprämie Plus sollen insbesondere Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT‑Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden. Dank verbesserter Konditionen und einem erweiterten Kreis der Antragsberechtigten kann ein stärkerer Fokus auf die Digitalisierung kompletter Wertschöpfungs‑ und Prozessketten gelegt werden.
Die Digitalisierungsprämie Plus hat zum Ziel, Unternehmen aller Branchen mit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Digitalisierung zu unterstützen.
Falls ein Unternehmen bereits schon einmal eine Digitalisierungsprämie erhalten hat, muss die Festsetzung des Tilgungszuschusses bei Darlehen oder die Vollauszahlung des Zuschusses länger als ein Jahr her sein.
Nicht gefördert werden Unternehmen, an denen ein anderes Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder eine öffentliche Stelle zu 25 Prozent oder mehr beteiligt ist.
Gefördert werden vor allem die Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Verbesserung der IKT-Sicherheit sowie künstliche-Intelligenz-Anwendungen. Auch die im Rahmen des Digitalisierungsprojekts notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind förderfähig.
Die Zuschussvariante richtet sich anteilig nach der Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben:
- Bei zuwendungsfähigen Ausgaben von 5.000 € bis einschließlich 40.000 € beträgt die Förderung 40 %, maximal 4.000 €.
- Bei zuwendungsfähigen Ausgaben über 40.000 € bis einschließlich 100.000 € beträgt die Förderung 10 %, maximal 10.000 €.
Bei der Darlehensvariante erhalten Unternehmen nach erfolgreicher Durchführung des Projektes einen Tilgungszuschuss. Damit muss das Darlehen nicht in voller Höhe zurückgezahlt werden.
Der Tilgungszuschuss beträgt (Stand 01.04.2022):
- 40 % des Bruttodarlehensbetrags, maximal 4.000 € für Darlehen ab 5.000 bis 40.000 €
- 10 % des Bruttodarlehensbetrags, maximal 10.000 € für Darlehen über 40.000 €
Dieses Modul unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.
Dieses Modul unterstützt Unternehmen dabei, Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien weiterzubilden.
Digitale Technologien und umfassendes Know-how sind heute entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Zukunftssicherung von Unternehmen. Gerade in der modernen Arbeits- und Wirtschaftswelt hängt der nachhaltige Erfolg stark von der digitalen Weiterentwicklung ab. Damit kleine und mittlere Unternehmen die wirtschaftlichen Chancen der Digitalisierung besser nutzen können, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gezielt den Mittelstand. Das Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ bietet finanzielle Zuschüsse und motiviert Unternehmen aktiv dazu, verstärkt in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden zu investieren.
Gefördert werden mittelständische Unternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten, die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.
Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser
- beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
- erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
- zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
- stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.
Das Programm unterstützt gezielt Investitionen in digitale Technologien sowie in damit verbundene Prozesse und organisatorische Anpassungen innerhalb des Unternehmens. Dazu zählen insbesondere Hard- und Softwarelösungen, die sowohl die interne als auch die externe Vernetzung verbessern.
Darüber hinaus fördert das Programm Maßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeitenden – vor allem in den Bereichen digitale Strategieentwicklung, IT-Sicherheit und Datenschutz. Ebenso werden Schulungen zu modernen Arbeitsmethoden und grundlegenden digitalen Kompetenzen einbezogen, sodass Unternehmen ihre Belegschaft umfassend auf den digitalen Wandel vorbereiten können.
Die Förderung wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Unternehmen haben maximal 12 Monate Zeit, ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung.
Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder ‑netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. In Modul 1 sowie bei kumulativer Inanspruchnahme der Module 1 und 2 beträgt die minimale Fördersumme 17.000 Euro, in Modul 2 liegt diese bei 3.000 Euro.
Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens. Die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt:
- Bis 50 Beschäftigte: bis zu 40 %
- Bis 250 Beschäftigte: bis zu 35 %
- Bis 499 Beschäftigte: bis zu 30 %.
Vorteile einer Innovationsförderung
1
Neue Kunden gewinnen
Mit innovativen Produktlösungen gewinnen Sie neue Kunden, die auf dem Vormarsch der Digitalisierung sind.
2
Absatzmarkt erweitern
Durch neue digitale Geschäftsmodelle können Sie Ihr Produkt- oder Dienstleitungsportfolio aufwerten und damit mehr Umsatz generieren.
3
Wettbewerbsfähigkeit stärken
Heben Sie sich mit Ihren innovativen und digitalen Angeboten von der Konkurrenz ab.
Wann starten wir Ihr Projekt?
Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung.
Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Digitalisierungsthemen und ‑strategien.
